© Satolstelamanderfanz

Satolstelamanderfanz

Das Spektrum der Klangfarben, mit denen Satolste hingebungsvoll spielt, ist so groß, dass es in keine musikalische Schublade passen wollte. Also zimmerten sich die 5 pfiffigen Musiker eben selbst eine und – voila – der POSTGOTISCHE ETHNOSWING war geboren!

Altes vermischt sich mit Neuem, Eigenes mit unterwegs Gesammeltem, ohne dass den Spielleuten die Authentizität abhanden käme. Das Bühnenprogramm ist nicht nur ein Ohrenschmaus, sondern auch eine Augenweide, denn die Musiker verfügen über einen Haufen Bewegungsfreude!

Was Satolste ausmacht ist, dass sie vor allem selbstkomponierte Stücke und Volkslieder aus aller Herren Länder in anspruchsvollen Arrangements auf die Bühne bringen und ein riesiges Repertoire von lyrisch über tanzbar bis wild in Petto haben, welches sie witzig und pfiffig moderieren.

© Jens Butz

Duo Asa-tru

Einst trafen sich auf dieser flachen Erdenscheibe die Strolche Phias Pendragon und Barni der Weltenbummler – zwei Schandmäuler vor dem Herrn.

Sie hatten ihre Einsamkeit gründlichst satt und beschlossen fortan gemeinsam das Volk an der Nase herumzuführen. Seither tingeln sie als Duo durch die Lande und wissen auf Märkten mit reichlich Musik und Narreteien zu begeistern, auf das kein Auge trocken bleibt.

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Gaukler Nikodemus

Ein Gaukler und Tausendsassa, der vielerlei Geschichten zu erzählen weiß, dabei Bälle, Keulen und so mancherlei ander Dinge durch die Lüfte wirft. So unterhält er Fürsten wie auch das einfache Volk mit Allevanzen und Kurzweyl.  

Jonglage, Musik und Heroldik, gepaart mit einem Talent für Improvisation – hier ist Kurzweil und Gaudium garantiert. Nikodemus ist ein grandioser Entertainer, dessen Programm des Herzogs schwer zu begeisterndem Gemüt von Jahr zu Jahr erfreuet und ihn somit vor dem Schandpfahl verschont.

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Till Eulenspiegel

Wohl niemand hat es gern, wenn ihm seine Fehlbarkeit in einem Spiegel vorgehalten wird, erst recht nicht von einem Narren – Till Eulenspiegel ist aber genau dafür bekannt. So hat der Schalk allerley Narretei im Kopf und führt Herzog Albrecht oft an der Nase herum.

Ob in Zwietracht mit dem Herzog oder mit der Ukulele in der Hand, Till Eulenspiegel hält an diesem Wochenende so einiges für die großen und kleinen Besucher parat.

© Jens Butz

Herzog Albrecht und sein Gefolg

Herzog Albrecht der Gute fungiert an diesem Wochenende als gütiger Gastgeber dieses gar großartigen Gaudiums. Werden Sie Zeuge seiner Regierungszeit, seinem Wirken und seinem großen Herzen – welches gewiss nicht immer für seinen Widersacher Till Eulenspiegel schlägt.

Wenn Ihr Glück habt und der Gute Wohlgefallen an Euch Recken und Mägden findet, kann es passieren, dass Ihr einen Adelstitel bekommt. Beurkundet und bezeugt, durch seine Gnaden.

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Tribalstamm Mahbanu

Des Herzogs Lieblinge sind sie gewiss und so reisen sie stets den langen Weg aus dem fernen Orient hierher in das beschauliche Mulne, um des Herzogs Gemüt zu erfreuen. In farbenfrohen Gewändern, mit Zierelementen und Henna Malereien dürfen wir auch in diesem Jahr den Tribalstamm Mahbanu bei uns begrüßen und uns schon jetzt auf Tanzdarbietungen dieser unglaublich tollen und lebensfrohen Truppe freuen, die keinen stillsitzen lässt.

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Aktionstheater Charivari

Diese Gaukler von weit her riskieren ihr Leben nur um des Herzogs Gunst zu werben. Mit albernem Schabernack und imposanten Feuerspielen, begleitet von Musik, heizen sie den Zuschauern ordentlich ein. Ein Spektakel, welches man wahrhaftig gesehen haben sollte. Fernab heißer Kohlen sieht man die Gaukler auch als Stelzenläufer umherwandern und Späßchen mit den Besuchern treiben.

© Flames in Motion

Flames in Motion

Bereits im vergangenen Jahr begeisterten sie die Besucher. Bei Ihrer Performance verschmolzen neuartige Elemente wie LED-Kostüme mit dem Feuer. Passende Lyrik in Form von gesprochenen Worten und Musik begleitete die Besucher auf eine fantastische Reise. Für dieses Jahr arbeiten Motion in Flames an einer brandneuen Show, welche sie erstmalig auf dem Spektakulum Mulne präsentieren werden, Ihr dürft daher gespannt sein.

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Falknerei Eulenspiegel

In diesem Jahr dürfen wir auch wieder die Falknerei Eulenspiegel und ihre gefiederten Freunde bei uns begrüßen. Ihr habt die Möglichkeit deren Greifvögel einmal genauer kennenzulernen und viel Lehrreiches über sie zu erfahren. Außerdem könnt Ihr gegen eine kleine Spende für die Auffangstation sogar diese edlen Tiere der Lüfte auf Euren Arm nehmen, um ein Foto mit ihnen zu machen.

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Michaeliter

Im Namen des Herzogs sorgen sie für Recht und Ordnung und machen mit Schnapphähnen und Langfingern kurzen Prozess. Zusätzlich präsentiert die Burgundergarde der Michaeliter eine Waffenschau aus der Zeit des 30-jährigen Kriegs mit Erläuterungen zu diesem Konflikt. Vorgestellt werden unter anderem die Hellebarde, das Rapier, die Rolle des Fähnrichs und der Frau, sowie das Feldmedizinwissen um 1625. Highlight dabei ist eindeutig die Schusswaffenvorführung einer Muskete.

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Lagerleben

Wer neugierig das Lagerleben erforschen mag, dem bieten wir auch dieses Mal wieder die Gelegenheit dazu.

In den Lagern bietet sich die Möglichkeit beim Kohlkopfrugby zu zusehen, das Jugger spielen auszuprobieren oder sich beim Barbier wieder einen tauglichen Haarschnitt verpassen zu lassen. Ebenso dürft Ihr Euch über mittelalterliche Kochkünste und altes Handwerk freuen. Während Ihr Euch im Axtwurf oder Bogenschießen versucht, können die Kleinsten Armbänder knüpfen oder sich bei allerley mittelalterlichen Spielen vergnügen.

© Mölln Tourismus

Aktionen

Altes Handwerk sei auch in diesem Jahre wieder Tradition und so kann jeder der mag, sich daran versuchen ein Stück Holz zu drechseln und kunstvoll zu verarbeiten. Die jüngeren Besucher können Ihr Glück beim Armbrustschießen herausfordern und wer den Beruf des Gauklers erlenen mag, kann in einem Workshop das Jonglieren üben. Der Eulenspiegel höchst selbst wird den Kurs leiten und es ist lediglich ein wenig Geduld mitzubringen.

© Jens Butz

Rüstschau und Schaukampf

An diesem prunkvollen Wochenende könnt Ihr ebenfalls dem Einkleiden der Ritter beiwohnen, während Euch die wichtigsten Infos über Waffen, Rüstungen und Stände (z.B. Knappen, Söldner, etc.) ausführlich erläutert werden. Anschließend bestreiten die eingekleideten Ritter einen Schaukampf mit einstudierter Geschichte zum Mitmachen und lernen.

© Jochen Buchholz

Gastronomie

Auch für das leibliche Wohl wird ausreichend gesorgt sein. Tote Sau aus der Bräterey, eine wohlschmeckende Pfanne mit weißköpfigen Wiesengewächsen, knusprige Backwaren und bretonische Eierkuchen – diese und noch weitere wohlschmeckenden Speisen werden Labsal für geschundene Körper, Geist und Seelen sein. Ob mit maurischem Bohnensud oder süßem Met, an dieser Stätte muss keine Kehle verdorren. So könnt Ihr Euch der Völlerei ganz hingeben – denn an diesem Wochenende sei diese Todsünde nicht unter Strafe gestellt.

© Jochen Buchholz

Marktplatz

Wer sein ledernes Säckchen mit guldenen Münzen nicht wieder gefüllt mit Heim nehmen möchte, kann bei einer Vielzahl von Händlern, die auf der alten Salzstraße des Weges sind, Waren erstehen.

Das Gewandhaus schafft Abhilfe bei alten Lumpen. Es erwarten Euch außerdem Honigspezialitäten, Gewürze und Salze aus aller Welt. Lederwaren und Schmiedekunst, Töpfereien und Beerenweine, Spielzeug und Schmuck, Käse- und Wurstspezialitäten sind nur ein Teil dessen, was Ihr erstehen könnt.